Ein neues Kantonsparlament mit 13 NWA-SO Mitgliedern.
Am Abstimmungssonntag vom 3. März 2013 haben die Wahlen in Regierungs- und Kantonsrat stattgefunden.
Das absolute Mehr für den Regierungsrat erreichten die beiden Bisherigen in diesem ersten Wahlgang. Brigit Wyss, NWA-CH Co-Präsidentin und NWA-SO Mitglied erreichte den guten 4. Platz und kann sich für den 2. Wahlgang am 14. April gute Chancen ausrechnen.
Im neuen Parlament werden 13 Mitglieder unseres Vereins unsere Interessen vertreten.
Allen Gewählten gratulieren wir sehr herzlich und wünschen ihnen viel Freude und grossen Erfolg bei Ihrem Wirken im Kantonsrat.
Hier die 100 Kantonsrätinnen und Kantonsräte!
Die Mitgliederversammlung 2013 hat erfolgreich stattgefunden.
Olten:Die Regionalgruppe «Nie wieder AKW» Solothurn gibt Wahlempfehlungen für
Kandidierende von acht Parteien ab:
Bericht Julia Egenter (Text und Bild)
Da sitzen Grüne neben EDU oder EVP Politikerinnen und Politikern und alle ziehen am glei-chen Strang – zumindest bei einem Thema. «Erneuerbar statt atomar» lautet die Empfehl-ung der Regionalgruppe «Nie wieder Atomkraftwerke» (NWA) des Kantons Solothurn für die kommenden Wahlen. Und für diesen Slogan steigen Vertreterinnen und Vertreter von insge-samt acht Parteien gemeinsam ins Boot.
«Da gilt es, breite Bündnisse zu schliessen», so Philipp Hadorn, Präsident der Regionalgrup-pe, zu den etwa 30 Anwesenden im Aarhof Olten. Auffallend früh führte die Regionalgruppe dieses Jahr ihre Mitgliederversammlung durch, sind am Horizont doch bereits die Wahlen in Sicht. So erhielten die Kandidierenden für Kantons- und Regierungsrat die Möglichkeit, sich und ihre politischen Anliegen vorzustellen. Dabei legten die meisten ihren Fokus wohlweis-lich auf sicheres Terrain – denn was AKWs betrifft, da zumindest war man sich einig.
Näheres dazu in den Berichten aus OT und Solothurner Zeitung: (Klick auf den Titel)
E-Paper-Ausgabe_Oltner Tagblatt_Montag, 4 Februar 2013
Bericht im Oltner Tagblatt zur Mitgliederversammlung 2013
Bericht in der Solothurner AZ zur Mitgliederversammlung 2013
Die Aktion mit der mobil-e fiel leider dem Wetter zum Opfer. Es war nass und kalt, also blieb die Informations-Plattform im Trockenen.
Dafür gab es auf dem Kronenplatz eine Standaktion mit einem grossen Zelt. Viele NWA-Mitglieder waren dabei, besonders auch KandidatInnen für den Regierungsrat und den Kantonsrat.
Zu den Passanten, der Bevölkerung von Solothurn und Umgebung konnten viele gute Kontakte geknüpft werden.
Stand am Kronenplatz
Von NWA empfohlene Kandidierende für die Kantons- und Regierungsratswahlen vom 3. März 2013 nutzten die Gelegenheit der Solothurner Regionalgruppe von Nie Wieder Atomkraftwerke (NWA SO). Im informativen Zelt legten Kandidierende aus SP/Juso, Grünen, GLP, CVP, FDP, EVP, EDU, CVP und BDP mit weiteren Mitglieder von NWA SO den zahlreichen Interessierten dar, wie eine energiepolitische Zukunft ohne AKW aussehen kann:
sicher, effizient, bezahlbar und verantwortungsbewusst.
Den ganzen Bericht von Philipp Hadorn über den NWA Stand in Solothurn lesen
Die „höchste“ Solothurnerin ist Mitglied bei NWA Solothurn!
Herzliche Glückwünsche und viel Erfolg
Bericht aus der Aargauer Zeitung:
Kantonsratspräsidentin
Aktualisiert am 05.12.12, um 10:59 von Marco Zwahlen
Kantonsrat wählt Susanne Schaffner zur höchsten Solothurnerin 2013
Susanne Schaffner präsidiert im nächsten Jahr den Solothurner Kantonsrat. Die 49-jährige Rechtsanwältin und SP-Frau schaffte die Wahl am Mittwochmorgen mit 89 Stimmen.
Turnusgemäss stellt im nächsten Jahr die SP das Kantonsratspräsidium. Die Wahl im Kantonsrat ist Formsache, spannend einzig die Frage, wie viele Stimmen der vorgeschlagene Kandidat oder die vorgeschlagene Kandidatin Stimmen holt. Von 96 Kantonsratsmitgliedern haben 89 die 49-jährige Rechtsanwältin Schaffner gewählt.
Seit 2009 Präsidentin der Finanzkommission
Susanne Schaffner begann ihre politische Laufbahn in der SP Däniken, die sie auch einige Jahre präsidierte. 2005 wurde sie erstmals als Mitglied der SP-Fraktion in den Kantonsart gewählt und gehörte bis 2007 der Sozial- und Gesundheitskommission des Rates an. 2007 wurde sie Mitglied der Finanzkommission. 2009 wurde ihr das Präsidium der Finanzkommission übertragen.
Bericht als PDF
Die Mitgliederversammlung 2012 fand am 6. Mai 2012 an der Hans Huberstr. 27 in Solothurn statt!
Hier der Bericht, wie er in verschiedenen Zeitungen erschienen ist:
Nie Wieder Atomkraftwerke Solothurn
Der Atomausstieg muss gesichert werden
Die Mitgliederversammlung Nie Wieder Atomkraftwerke Regionalgruppe Solothurn (NWA SO) beschloss anlässlich ihrer Mitgliederversammlung in Solothurn weiter für die Umsetzung eines sofortigen Atomausstieges zu kämpfen und wählte Vorstand und Präsidium.
Ausstieg zwingend
Im Rückblick feierte man den Erfolg des nachhaltigen Umdenkens in der Schweizer Bevölkerung und Politik nach den traurigen Ereignissen in Fukushima, der sich auch im gut besuchten „Menschenstrom gegen Atom 2012“ zeigte. Noch wird von reaktionären Kräften versucht, den Ausstieg zu hintergehen.
Ausstieg jetzt
Die Mitgliederversammlung von NWA SO brachte es klar zum Ausdruck. Der Atomausstieg ist zwar beschlossen, doch noch nicht umgesetzt. Entsprechend hat NWA nach wie vor einen Auftrag. Analog von NWA Schweiz fordert NWA SO den „Atomausstieg jetzt“ und setzt sich dafür ein, dass auch in unserer Region der Ausstieg aus der Atomenergie rasch umgesetzt wird.
Rücktritte aus dem Vorstand
Mit der Demission von Käthi Walde, Schönenwerd und Co-Präsidentin Bettina Leibundgut, neu in Zürich, traten zwei engagierte Vorstandsmitglieder zurück. Während sich Käthi Walde, Vorstandsmitglied „der ersten Stunde“, auf ihr Engagement in der Wohngemeinde konzentrieren will, verlässt Bettina Leibundgut mit ihrem Umzug nach Zürich unser Wirkungsgebiet. Den beiden Aktivistinnen, die der Anti-AKW-Bewegung weiterhin erhalten bleiben, herzlichen Dank für ihr Engagement.
Neues Präsidium
Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung den Vorstand:
Präsident: Nationalrat Philipp Hadorn,Gerlafingen (bisher Co-Präsident)
Corinne Thor, Solothurn, Roberto Aletti, Niedergösgen, Beat Hodel, Niedergösgen (alle bisher)
Die Zukunft ist erneuerbar
Jetzt gilt es erneuerbare Energien mit Nachdruck zu fördern und mit den innovativen Kräften der Energieindustrie eng zusammen zu arbeiten, damit ist die Gefahr der Atomenergie endlich gebannt werden kann.
NWA wird sich auch weiterhin für eine konsequente Umsetzung einer AKW-freien Energieversorgung einsetzen.
Jetzt gilt es die Zukunft zu erneuern!
Für die NWA-Solothurn
Philipp Hadorn,
Präsident NWA SO & Nationalrat, Gerlafingen
www.philipp-hadorn.ch
Beitritt oder weitere Auskünfte:
www.nwa-solothurn.ch
mail@philipp-hadorn.ch


NWA Regionalgruppe Solothurn an der Gewerbeaustellung Niedergösgen

An unserem Stand war immer etwas los. Viele wollten die schwierigen Wettbewerbsfragen beantworten. Andere interessierten sich für erneuerbare Energien.
Rückblick
Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Mit der Eröffnung der Ausstellung waren wir an einem professionell eingerichteten Stand bereit, um viele Besucher zu empfangen. Das neue Banner zog schon beim Aufstellen viele Blicke auf sich und wird wohl auch vielen Besuchern ein Blickfang gewesen sein. Der kleine Stand war dicht gefüllt mit jeweils passendem Mobiliar und doch nicht überfüllt.
Die Broschüren „neue Energie für die Schweiz“ war ein gutes Mittel, Besucher anzusprechen um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es entwickelten sich viele, teils sehr intensive Gespräche, bei welchen oft Zweifel der Machbarkeit einer Stromversorgung aus erneuerbaren Energien aus dem Weg geräumt oder jedenfalls gelichtet werden konnten. Die enorme Energiemenge, welche die Windkraftwerke im Norden und die neuen Techniken zur solaren Stromerzeugung im Süden, zusammen mit einem europaweiten Verbund der Produzenten und Konsumenten auch mit DC-Übertragung (Direktstrom) ermöglichen, liess manche genauer hinhören und staunen. Darunter waren auch einige Atomstrom Befürworter.
Die praktischen Beispiele unserer eigenen Anlagen für Sonnenwärme und Sonnenstrom konnten vielen den Nutzen solcher Anlagen auch bei uns aufzeigen. Das Interesse daran war riesig und lässt erahnen, dass es demnächst noch einige weitere Solaranlagen geben wird.
Das „Solarpuppenhaus“ gab nicht nur Kindern einen praktischen Einblick in die Möglichkeiten der Nutzung der Sonnenenergie, sondern auch viele Erwachsene lernten die Zusammenhänge besser zu verstehen.
Der Wettbewerb zu fünf schwierigen Fragen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien und Atomkraftwerken war der andere „Magnet“, welcher viele Besucher an unseren Stand zog und für längere Zeit auch behielt: Alle Fragen liessen sich durch die Informationen auf den Plakaten beantworten und wer wollte, bekam auch die nötige Unterstützung, ganz besonders auch durch die NWA-Kinder, welche aktiv mitmachten. Wer hätte sonst wohl gewusst, dass Anfang Oktober nur 11 Atomkraftwerke in Japan am Netzt waren, während es insgesamt 54 davon gibt. Warum gibt es keine Stromlücke?
Schon eher erstaunt und umso mehr erfreut waren wir, von vielen Bewohnern aus dem Niederamt, darunter auch einige Gewerbetreibende, das „Bekenntnis“ zu hören: „Ich war schon immer gegen Atomkraftwerke“!
Auffällig war auch, dass sich oft Vertreter der NAGRA an unserem Stand aufhielten und mit uns diskutierten. So konnten auch wir viel Neues erfahren, wir konnten erkennen, dass es zur Lagerung radioaktiver Abfälle noch lange keine richtige Lösung gibt.
Viele der Ausstellungsbesucher erfreuten sich nach den Gesprächen oder dem Ausfüllen des Wettbewerbes an unserem Anti-AKW-Bier aus dem Schwarzbubenland, dem Süssmost vom Hof und den „Windrädli“ aus Blätterteig, welche mit Sonnenstrom gebacken wurden.
Zusammenfassend können wir sagen, es war eine tolle Ausstellung an welcher wir erkennen konnten, dass eine atomstromfreie Zukunft möglich wird, wenn wir alle wollen und uns dafür einsetzen.
Pünktlich zur Eröffnung der Gewerbeausstellung konnten wir einen kleinen aber bestens eingerichteten Stand präsentieren, um viele Besucher anzusprechen.
NWA Regionalgruppe Solothurn Mitglieder in den Nationalrat gewählt!
Herzliche Glückwünsche an Bea Heim (bisher) und Philipp Hadorn, Co-Präsident (neu)
Danke, dass durch euch unsere Anliegen in Bern vertreten werden.
NWA Solothurn hat einen neuen Vorstand!
vlnr: Beat Hodel, Bettina Leibundgut, Co-Präsidentin (neu), Käthi Walde, Corinne Thor (neu), Roberto Aletti, Philipp Hadorn, Co-Präsident![]()
An der Mitgliederversammlung vom 13. Mai 2011 wurde der neue Vorstand gewählt. Auf dem Pressefoto durfte auch das neue Anti - AKW Logo für das Niederamt nicht fehlen!
Einwendungen gegen die Richtplanänderung im Kanton Solothurn
Herzlichen Dank allen, welche gegen die geplante Richtplanänderung im Kanton Solothurn eine Einwendung geschrieben haben. Wir sind gespannt auf die Reaktion des Kantons.
Die Einwendung von NWA-Solothurn ist unten. Wir haben uns auf "raumplanerische" Punkte beschränkt. Natürlich ist auch sonst viel gegen die Atomenergie zu sagen.
Wir werden alle Argumente über den Sommer in ein Argumentarium umformen, die bei Stammtischdiskussionen, 1. Augustreden oder in Leserbriefen Verwendung finden können.
Als nächstes droht im Herbst die Diskussion ums Endlager, die wir natürlich auch führen werden.
Vortrag Niedergösgen und Einwendung NWA-Solothurn
Zonenplan "Sicherer Strom" sichererstrom.ch
Der Greenpeace Flashmob Zürich-Bern vom 25.05.2010 ist auf Youtube zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=M0oe7k7M4IU
Die Antiatombewegung ist wieder da
Gösgen/Olten: Zwischen 4000 und 5000 Personen demonstrierten heute gegen den Ausbau der Atomkraft und für die vermehrte Nutzung der vorhandenen erneuerbaren Energien.
Mehr: http://www.menschenstrom.ch/
Medienecho: http://www.menschenstrom.ch?page_id=601
Nicht verpassen! Atommüll XY ungelöst - Info-Veanstaltung
Wo: Stadthaus Olten
Wann: 22. Juni 2010 um 19 Uhr
Ein Info-Veranstaltung der SES (Schweizerische Energiestiftung) in Zusammenarbeit mit NOE (Niederamt ohne Endlager).
Bravo Dulliken!
Stellungnahme der Gemeinde Dulliken zum Berichtsentwurf zur Anpassung des Kantonalen Richtplanes
Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 10. Mai 2010 hat der Dulliker Gemeinderat die Anpassung des kantonalen Richtplanes für ein zweites Kernkraftwerk im Niederamt einstimmig und kategorisch abgelehnt .
Siehe die vollständige Stellungnahme >>
Bericht der Mitgliederversammlung vom 7. Mai 2010 in Solothurn
Die erste ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins NWA-SO (Nie Wieder Atomkraftwerke - Regional Gruppe Solothurn) fand letzten Freitag unter der Leitung von Co-Präsident Philipp Hadorn (Gerlafingen) in Solothurn statt.
Andreas Knobel, der zweite Co-Präsident, informierte die aufmerksamen und engagierten Mitglieder über die Aktivitäten des Vereins im ersten Jahr seit seiner Gründung. Dazu gehören die Einsprache gegen die vom Bundesrat beschlossene unbefristete Betriebsbewilligung des KKW Mühleberg und die Forderung an das UVEK um Abschaltung des KKW Beznau 1 (Brief von November 2009 an Bundesrat Leuenberger) wegen gravierender Sicherheitsmängel. Zu erwähnen sei die ausgezeichnete Kollaboration mit anderen Organisationen wie Fokus Anti-Atom oder dem Schwesterverein NWA-Aargau.
Am Pfingstmontag, 24. Mai 2010, findet die Grossaktion "Menschenstrom gegen Atom" statt, welche von NWA-SO unter 70 anderen Organisationen aktiv mitgetragen und vorbereitet wird (www.menschenstrom.ch).
Im weiteren statuarischen Teil wurde der gesamte bisherige Vorstand mit seinen 2 Co-Präsidenten und Marco Majoleth als neuem Vorstandsmitglied gewählt.
Im informativen 2. Teil wartete Jürg Joss von Fokus Anti-Atom mit einem höchst interessanten und detaillierten Vortrag auf zum Stand der AKW-Neubau-Pläne in der Schweiz. Neben den bekannten ungelösten Problemen (Abfälle, Uran Abbau, gigantische Kosten und Neben- (und versteckten) Kosten) wurden die verschiedenen Reaktortechnologien (Druck- und Siedewasserreaktoren) und Kühlturmtypen erklärt. Der von der Alpiq für das Kernkraftwerk Niederamt vorgesehene Hybrid-Kühlturm ist zwar weniger hoch als der bisherige, braucht aber für die Ventilation bis zu 10% der produzierten Energie und verursacht sehr viel Lärm (60 dB in 400 m Distanz), welcher die Nachtgrenzwerte bei weitem übersteigt.
Jürg Joss illustrierte die Grösse des Vorhabens am Standort Mühleberg: Der Bau eines neuen AKW würde 8 Jahre dauern und das Land von zwei Bauernhöfen kosten, allein um den Aushub und Material aus- oder zwischenzulagern. Neue Hochspannungsleitungen müssten gebaut oder bestehende bis zur maximalen Kapazität belastet werden. Es wäre für den Bau mit nicht weniger als 800'000 Lastwagenfahrten zu rechnen.
Alle Teilnehmende werden sich am nächsten Pfingstmontag im "Menschenstrom gegen Atom" wieder treffen. (jl)
MEDIENMITTEILUNG
Zum kritischen Zustand von Atomkraftwerken
6. Mai 2010
Die Atomkraftwerke Beznau und Gösgen weisen laut Aufsichtsbehörde nur eine ausreichende Betriebssicherheit auf. Diese Feststellung einer amtlichen Behörde ist, angesichts des riesigen Gefahrenpotentials, welches Atomkraftwerke haben, alarmierend.
Denn nach unseren Informationen ist die Betriebssicherheit des Atomkraftwerkes Beznau keineswegs ausreichend, sondern ungenügend, da mehrere grosse, längst fällige Nachrüstungen erst in zwei bis vier Jahren stattfinden. Das betrifft unzulässig abgenützte Rohre des Sekundärkreislaufs, die rissbehafteten Reaktordeckel und die kritische Notstromversorgung. Dieser Zustand widerspricht unseres Erachtens den gesetzlichen Vorschriften gemäss der Verordnung des UVEK über die Methodik und die Randbedingungen zur Überprüfung der Kriterien für die vorläufige Ausserbetriebnahme von Kernkraftwerken.
Wir haben daher, zusammen mit verschiedenen weiteren Organisationen, im November 2009 eine Aufsichtsbeschwerde bei Herrn Bundesrat Leuenberger eingereicht mit dem Antrag, Beznau vorläufig ausser Betrieb zu setzen, bis die offensichtlichen und offiziell festgestellten Mängel behoben worden sind. Das Verfahren ist nach wie vor hängig.
Lotty Fehlmann Stark, Präsidentin NWA Aargau
Andreas Knobel, Präsident NWA Solothurn
Jürg Aerni, Fokus Antiatom
24. Mai 2010 - Marsch gegen neue AKW
MenschenStrom gegen Atom
Die Stromkonzerne wollen drei neue AKW bauen. Dagegen wehren wir uns!
Der MenschenStrom führt am Pfingstmontag, 24. Mai 2010 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus allen Landesteilen der Schweiz sowie aus Deutschland, Österreich und Frankreich zusammen.
NWA-Bern unterstützt diesen Anlass und gehört ebenfalls zur Trägerschaft. Mehr Infos dazu gibt es auf der offiziellen Homepage:
Gründung Regionalgruppe NWA Solothurn
Rund fünfzig Gegnerinnen und Gegner des geplanten Kernkraftwerks Gösgen 2 kamen am 25. Juni in Olten zur Gründung der Regionalgruppe NWA-Solothurn zusammen. Der Verein verfolgt das Ziel, sich für erneuerbare Energie und Energieeffizienz einzusetzen und damit den Bau von Atomkraftwerken zu verhindern.
Mit den Rahmenbewilligungsgesuchen für drei neue Atomkraftwerke ist der Ausbau der Atomenergie von der Atomlobby in der Schweiz neu lanciert worden. Als Standort des Atomkraftwerks Gösgen und des geplanten Atomkraftwerks Gösgen 2 ist der Kanton Solothurn unmittelbar betroffen. Die NWA-Solothurn ist eine Regionalgruppe der NWA-Schweiz, welche sich schon in den 1970er Jahren in der Nordwestschweiz erfolgreich gegen das Atomkraftwerk Kaiseraugst gewehrt hat. Die NWA-Solothurn wird als überparteilicher Verein vielseitige Aktivitäten verfolgen:
- Sie wird sich für erneuerbare Energie und Energieeffizienz einsetzen und damit gegen den Bau neuer Atomkraftwerke sowie den Weiterbetrieb der bestehenden AKW stark machen.
- Sie wird aktiv am Gesetzgebungs- und Planungsverfahren teilnehmen und so alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten für eine Energiezukunft ohne Atomkraftwerke ausschöpfen.
- Sie wird sich durch Information und Aufklärung der Bevölkerung sowie der Behörden aktiv am Meinungsbildungsprozess beteiligen.
An der Gründungsversammlung wies Energiefachfrau Sabine von Stockar (SES) darauf hin, dass es sich bei den drei geplanten Atomkraftwerken mit einer Leistung von 4.8 GW nicht um einen Ersatz der drei ältesten AKWs (Leistung insgesamt 1 GW) handle, wie von der Stromwirtschaft stets behauptet wird, sondern um einen massiven Ausbau. AKW-Betreiber würden diesen fordern, obwohl gemäss dem Energieszenarium IV des Bundes der Strombedarf der Schweiz ganz aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden könnte, falls gleichzeitig Massnahmen zur Effizienzsteigerung ergriffen würden.
Nationalrat Ruedi Rechsteiner zitierte sodann in seinem Referat Atel-CEO Giovanni Leonardis Aussage, dass erneuerbare Energien etwas für die Stellen hinter dem Komma seien. Herr Leonardi rechne falsch: In Wirklichkeit seien in Europa im Jahre 2008 Windkraftwerke mit einer Leistung von 8 GW, dem 8-fachen vom AKW Gösgen, und Solarzellen mit einer Leistung von 4 GW installiert worden, während es neue Atomkraftwerke bloss auf 0.3 GW gebracht hätten. Damit seien die erneuerbaren Energien nicht etwas für die Zukunft, sondern etwas für die Gegenwart, und dies auch in der Schweiz.
Der Vorstand von NWA-Solothurn besteht aus Roberto Aletti, Beat Hodel, Jacques Laville (alle Niedergösgen), Käthi Walde Hunkeler (Schönenwerd), sowie Philipp Hadorn (Gerlafingen) und Andreas Knobel (Däniken), welche den Verein im Co-Präsidium führen werden.
Link: www.nwa-solothurn.ch




